Brunnentour Teil 2

Heute sind wir aufgebrochen und haben 13 Brunnen angeschaut, die wir in den vergangenen Jahren haben bohren lassen. Uns ist viel Dankbarkeit begegnet und wir sollen alle herzlich Grüßen mit den besten Wünschen für die Gesundheit.

In den nächsten Wochen werden wir die Homepageseite der Brunnen neu gestalten, um es übersichtlich und transparent zu machen.

Ein Brunnen wurde wieder zugemacht, da er kein Wasser führte. Die Betonringe wurden aber wieder rausgeholt und bei der Familie in einer weiteren Bohrung wiederverwendet, welche sie selbst bezahlt haben. Alle Brunnen führen Wasser und zum Teil wurden Pumpen eingebaut, sodass einige Familien fließendes Wasser nutzen können.

Außerdem wurde heute in Alba ein neuer Brunnen gebohrt und somit hat eine 12 köpfige Familie ausreichend Wasser für ihre Tiere, Pflanzen und Kinder.



Impressionen:

Grenzbereich zur Ukraine

Überprüfung der Brunnen und neue Ideen

Wir haben ziemlich intensive Monate hinter uns…

Es gab ein sehr erfolgreiches Benefizkonzert, wir besitzen nun ein Vereinsauto, eine Jugendfahrt wurde in den Sommerferien durchgeführt und eine weitere Fahrt fand Ende August statt. Außerdem wurden die angebauten Kartoffeln geerntet und gespendet sowie die Sachspenden fleißig sortiert, kontrolliert und einige Arbeiten am Sammelcontainer erledigt, sowie LKW‘s beladen.

Derzeit sind neun Personen aus Leipzig zu Besuch in Zvoristea. Neben touristischen Zielen und verbringen von gemeinsamer Zeit mit unseren Freunden, stand heute der erste Teil der Brunnenbesichtigungen an. In den vergangenen vier Jahren haben wir mittlerweile 15 Brunnen bohren lassen. Vielen Dank für die Spenden. Die Brunnen haben sichtlich das Leben der Menschen verändert und ihren Alltag erleichtert. Dadurch sparen sie teilweise kilometerlange Fahrten mit der Pferdekutsche um Wasser zu holen oder teure Wasserlieferungen mit der Feuerwehr.

Brunnenbohrung Buda 2023

Der Brunnen in Buda ist 23 Meter tief und führt richtig viel Wasser. Sechs Familien holen regelmäßig jeden Tag hier Wasser und mittlerweile kommen auch weitere Familien, da es sich rumgesprochen hat, dass die Qualität des Wassers sehr gut ist. Die Brunnen in der Nachbarschaft sind nicht so tief und zum Teil versiegt bzw. kann man teilweise nur vier Eimer Wasser am Tag holen, was zur Versorgung von Tieren, Menschen und Pflanzen nicht ausreicht.

Brunnenbohrung in Poiana 2022

Letztes Jahr wurden in Poiana an drei Stellen Brunnen gebohrt. Ein Bohrloch wurde wieder zugeschüttet, da kein Wasser gefunden wurde, eines wurde nach der Bohrung so gelassen, wie es war und ein weiteres war glücklicherweise erfolgreich, welches 16 Meter tief ist.

Die älteren Brunnen führen alle wenig oder gar kein Wasser. Die Trockenheit in den letzten Jahren macht der Region sehr zu schaffen. Umso erfreulicher ist es, dass es dieses Jahr mehr geregnet hat und dadurch viele Brunnen wieder mehr Wasser führen. Das zweite Bohrloch in Poiana führte nämlich dieses Jahr doch noch Wasser, sodass die Leute Brunnenringe eingebaut haben und nun das Wasser für den Garten zusätzlich nutzen.


Dimacheni 2021.

In der Schule wurden wir von der Direktorin sehr herzlich begrüßt und die Räume vor Ort gezeigt. Durch die Brunnenbohraktion 2021 konnte die Lizenz für den Schulbetrieb gerettet werden. Leider ist damals die Toiletteninfrastruktur kaputt gegangen (es wurde durch ein EU-Projekt zu tief gebohrt und dabei wurde permanent Sand in das System gespült und die Leitungen sind dabei kaputt gegangen). Durch unsere Gelder konnte schnell Hilfe geleistet werden. Somit können 197 Kinder nach wie vor in ihrem Ort zur Schule gehen.

Außerdem wurde 2021 auf einem Berg in Dimacheni völlig Abseits der Gesellschaft ein Brunnen für ein Pärchen gebohrt, die tagtäglich um ihre Existenz kämpfen müssen.

Auf unserer Rückreise haben wir eine Familie besucht, die wir auch schon seit 2021 kennen. Sie wünscht sich einen neuen Brunnen, da ihr alter eine schlechte Wasserqualität hat und sehr nach Eisen schmeckt. Leider können wir nichts für sie machen. Ein Labor hat bestätigt, dass das Wasser nicht schädlich für Pflanzen ist. Leider können durch Filter der Geschmack des Wassers nicht verbessert werden.

Immer wieder taucht der Gedanke auf, wie wir es schaffen können Bildungsmöglichkeiten für die Kinder in den abgelegenen Dörfern zu eröffnen beziehungsweise den Verein Noua Hilfe so zu unterstützen, dass etliche Kinder zu Bildungsabschlüssen zu kommen. In den nächsten Tagen werden wir Gespräche dazu führen sowie die Brunnen, die wir in der Vergangenheit gebohrt haben, besuchen.

Eine sehr schöne und erfolgreiche Fahrt ist Zuende

Am Freitag, den 21.7., sind alle vom Balaton aufgrund des sehr starken Unwetters weitergefahren. Ein Auto mit Personen, hat noch eine Nacht in Bratislava auf dem Campingplatz vom letzten Jahr verbracht. Die Restlichen Mitfahrer und Mitfahrerinnen sind am Freitag alle wieder in Leipzig bzw Nossen angekommen. Alle Teilnehmer waren nahc der Fahrt sehr zufrieden nach hause gekommen.

Zwei auf einem Streich


Heute ist Freitag und auch dieser Tag war ein intensives Erlebnis. Am Vormittag beluden wir den LKW mit weiteren Spenden und einen Caddy voll Brot. Danach starteten wir etwas später so gegen 11 Uhr und fuhren zum Nachbardorf unserer Sozialstation, wo wir erneut einen Basar veranstalteten. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter zum nächsten Dorf und ein paar von uns fuhren nach Durau in den Nationalpark, um dort zu campen. Im zweiten Dorf war vergleichsweise wenig los, dennoch freuten sich alle, die da waren, über unsere Spenden. Zum Abendessen gab es Nudeln mit selbst gemachter Gemüsepfanne, anschließend fand ein Volleyballturnier mit den beiden Kindern statt, die bei der Sozialstation wohnen.

Verteilaktion/Basar in Dimacheni

heute, am 13.07.2023, haben wir in Dimacheni einen Basar mit Sachspenden aufgebaut. Die Bewohner sind zu uns an den Basar gekommen und konnten sich aussuchen, was sie gern haben wollen. Dies hat sehr gut funktioniert. Gegen 11 Uhr waren wir mit drei Transportern, voll mit Schuhen, Kleidung, Haushaltswaren und Spielzeug für Kindern vor O Ort. Außerdem hatten wir auch wieder 22 Kisten mit Brot dabei. Ab 12 Uhr haben wir unseren Basar geöffnet. Circa 14 Uhr waren dann all unsere Spenden, die wir mitgenommen haben, verteilt. Zum Abend gab es selbst gebackene Pizza, fünf große Bleche, die in „unserer“ Bäckerei gebacken wurden.

Verteilaktion im Dorf Burla, Brunnenbau und Sortieren von Spenden

Der heutige Tag startete entspannt mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Hof. Heute ist Mittwoch, der 12. Juli und wir hatten eine Menge geplant. Nach dem Frühstück wanderten einige von uns zum Ort des Brunnenbaus. Dort trafen wir auf fleißige Arbeiter, die mit einem etwas urtümlichen Bohrgestänge ein Loch mit einem Durchmesser von einem Meter bohrten. Der Brunnen sollte 20-24 Meter tief werden. Ein paar von uns packten sogar mit an und fuhren die Schubkarren mit Erde weg. Im Anschluss sind wir wieder zurückgelaufen, haben weiter die Spenden sortiert und sind am Nachmittag nach Burla zum Verteilen gefahren. Mit einem LKW voll Sachspenden und einem PKW mit Brot sind wir durchs Dorf gefahren. Nach ca. zwei Stunden im Dorf ging es wieder zurück zur Sozialstation, dort gab es zum Abendessen Wraps. Die vielen Eindrücke unseres Einsatzes im Dorf konnten auf der Rückfahrt verarbeitet werden. Wieder einmal wurde uns bewusst, wie viel Not es in den Dörfern gibt und wie wichtig es ist, den Bewohnern der Dörfer mit Kleidung, Broten, Schuhen und Spielzeug, aber auch anderen Dingen zu helfen. Aufgefallen ist uns, dass ein deutlicher Unterschied zum letzten Jahr zu sehen war und sich durch die Verteilaktion und die Versorgung mit Brot aller zwei Wochen einiges weiterentwickelt hat. Den Abend über wurden erneut Spenden in den LKW geladen, welche wir morgen beim Basar verteilen werden.

Tag zwei in der Sozialstation

Die ersten 24 Stunden unserer Zeit in der Sozialstation sind um und wir haben sehr viel geschafft. Heute morgen begann der Tag um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, um 10 Uhr kamen dann Ingebourg und Georgie und wir haben mit ihnen die nächsten Tage geplant, morgen wird in Zvoristea ein Brunnen gebohrt. Dabei kommen auch unsere Spendengelder zum Einsatz. Anschließend findet unsere erste Verteilaktion dieser Fahrt in Burla statt. Im Anschluss an die Planung haben wir alle Spenden sortiert und einen Großeinkauf für die Mahlzeiten getätigt. Vier fleißige Helfer haben Beutel und T- Shirts mit unserem schönen Vereinslogo sowie dem Namen des Vereins bedruckt. Zum Abendessen gab es Milchreis und selbstgemachtes Apfelmus , morgen wird es Wraps geben.

Hurra, Hurra wir sind endlich da!

Heute, am 10.07, unserem zweiten Reisetag, sind wir pünktlich um 8:05 Uhr von Ófertheo losgefahren. Die 455 km lange Autofahrt zwischen unserer Unterkunft bis zur Noua Hilfe hier in Zvoriştea meisterten wir in sensationellen 10 Stunden. Nach einem kleinen Malheur beim Einkaufen saßen wir gegen 20 Uhr alle gemeinsam am Esstisch und ließen uns Nudeln mit Tomatensauce schmecken. Nach einem Lagerfeuer zum Tagesausklang samt einer Runde Werwolf, lagen wir alle gegen ein Uhr in unseren Betten.

Die Fahrt 2023

Heute, Sonntag, den 9.7.2023, um 5.45 Uhr, sind wir in Leipzig gestartet und haben unsere Mitglieder der Außenstelle Oelzschau, in Nossen getroffen. Gegen 6.30 Uhr sind wir dann von Nossen losgefahren. Nach circa 10 Stunden Fahrt kamen die ersten an der beliebten Unterkunft in Ungarn, welche circa 1 Stunde von der rumänischen Grenze entfernt ist, an. In der Unterkunft wird eine Nacht verbracht, ehe dann morgen die restlichen 500 km gefahren werden. Start morgen früh ist 8 Uhr. Der heutige Tag ist – sehr zu unserer Freude – staufrei verlaufen. Morgen werden wir circa 8 Stunden unterwegs sein. Alle 24 Fahrtteilnehmer sind sehr zufrieden, dabei sein zu dürfen. Die Vorfreude ist riesig.

LKW ist angekommen und weitere Neuigkeiten.

Adrian hat die Reise ohne Probleme gemeistert und hat am Donnerstagmorgen in Zvoristea mit einigen Helfern abladen können. Außerdem hat Gheorgel wieder Lebensmittel gekauft, um die nächste Verteilaktion zu starten.

Außerdem gibt es Neuigkeiten von dem schwer erkrankten Pärchen, welchem wir im Dezember ( Videobeitrag vom MDR auf der Startseite) helfen konnten. Den beiden geht es gesundheitlich wesentlich besser und die Wunden sind weitestgehend zugeheilt.

Des Weiteren wurden wir gestern von der Polizei angerufen und um Unterstützung gebeten. Sie haben zwei Rumänen gefunden, die keinen Lohn von ihrem Arbeitgeber bekommen haben somit nun mittellos dastehen und einfach nur noch nach Hause wollen. Vasile wird sie nächste Nacht dankenswerterweise auf seiner wöchentlichen Tour mitnehmen. Vielen Dank!