Am Mittwoch machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Stopp der diesjährigen Sommerfahrt: Krakau. Auf dem Weg hielten wir allerdings noch, um gemeinsam raften zu gehen und unsere Teamfähigkeit auf die Probe zu stellen. Wir fuhren also für ca. 2,5 Stunden in drei Booten einen strömungsreichen Fluss entlang. Trotz erschwerten Umständen (ein Boot hatte ein Paddel und ein anderes zwei Rettungswesten zu wenig) schafften wir es alle nach einigen Wasserschlachten, Überholaktionen und einer Badepause ans Ziel. Die Erfrischung tat allen gut, besonders den Mitfahrenden des "Schwitzebuses", der seinen Namen bei den 39°C draußen alle Ehre machte.

An unserem Campingplatz, der Gott sei Dank etwas außerhalb der Stadt umringt von Wald lag, konnten wir unsere Zelte im Schatten aufstellen und ein wenig abkühlen. Am Abend beschloss eine kleine Gruppe noch, Krakau bei Nacht unsicher zu machen, scheiterte allerdings schwer an den seit Januar 2026 etablierten Umweltzonen, die es unmöglich machten, ins Zentrum zu fahren und entschieden sich darauf hin, zurück zu fahren und den Abend am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

Geplant war die Abfahrt nach Krakau für den nächsten Tag für 10 Uhr, allerdings kam uns wie jedes Jahr am letzten Tag der Fahrt das Wetter dazwischen: Für die Nacht war ein schweres Unwetter vorhergesagt. Also mussten wir evaluieren, ob wir noch bleiben oder früher nach Hause fahren. Glücklicherweise konnten wir für die letzte Nacht im Gemeinschaftsraum des Campingplatzes unterkommen, da trotz der Hitze niemand auf den Tag in Krakau verzichten wollte. Also packten wir unsere Sachen und brachen gegen 11 in die Stadt auf. Dort teilten wir uns in Kleingruppen und verbrachten den Tag nach Wahl in Museen, Cafés oder mit Sightseeing.

Zurück auf dem Campingplatz verbrachten wir unsere letzte Nacht dann im Rahmen einer kleinen Übernachtungsparty Matte an Matte im Gemeinschaftsraum.